L200 Hemiancistrus subviridis - und Baryancistrus demantoides
Zu den Fotos meiner L200 ...
Jeder, der den L200 - Wels kennt weiß, welcher Saugwels gemeint ist - ein olivgrüner Saugwels mit hellgelben Punkten. Sie wurden bisher nach der Rückenflosse unterschieden: Hi fin und Low fin. Auch ist ein flacher Saum zwischen Rückenflosse und Fettflosse beim Hi fin zu sehen, welcher beim Low fin ganz fehlt.
Weiterhin hat der Hi fin auf den hinteren Brustflossen auch Punkte welche beim Low fin fehlen. Die Rückenflosse ist beim Hi fin höher und reicht im angelegten Zustand bis über die Fettflosse.
Leider wird sehr häufig der "Low fin als "Hi fin" verkauft - was mir natürlich auch passiert ist ...
Diese Art wurde erstmals beschrieben von Wernecke, SABAY et al. (2005) und nun in 2 Arten unterteilt:
- Hemiancistrus subviridis als bekannter L200 - Low fin
- Barancystrus demantoides als der seltenere L200 - Hi fin
Dieser Wels und sein Double kommen aus Südamerika - dem oberen Rio Orinoco (Rio Ventuari), der Barancystrus demantoides zudem noch bis zum Casiquiare.
Der Orinoco ist mit einer Länge von 2140 km einer der längsten Flüsse Südamerikas. Durch den Brazo Casiquiare ist der Orinoco mit dem Rio Negro verbunden.
Der Barancystrus demantoides wird bis zu 15 cm
Temperatur = 24-29°
PH = 5,5-7,5
KH = 0-5
GH = 0-10
Leitwert = 20-330
Empfohlene Beckengröße = ab 100cm
Der Hemiancistrus subviridis ist der größere der beiden L200 mit bis zu 20 cm
Temperatur = 24-29°
PH = 5,5-7,5
KH = 0-5
GH = 0-10
Leitwert = 20-330
Empfohlene Beckengröße = ab 120cm
Die Einrichtung sollte aus feinem Sand und Wurzelholz bestehen. Beide bevorzugen Höhlen oder Unterstände aus Holz. Die Beleuchtung sollte nicht allzu hell sein. Pflanzen sind möglich - können aber auch mal als "Futterersatz" herangezogen werden ...
Beim Futter sind beide omnivor - somit sollte pflanzliche sowie tierische Nahrung angeboten werden. Holz darf auf keinen Fall fehlen!
Der Low fin hat am liebsten pflanzliche Kost, der Hi fin bevorzugt eher die "fleischige" Richtung.
12.2009 Mein großer hat eine Welshöhle aus Ton bezogen - ist zwar ein wenig klein, der Knabe ist aber gelenkig !
04.2011 Meine beiden Großen leben in Welshöhlen, ein Kleiner unter einer Wurzel.
Gefressen wird natürlich auch - TABIS von JBL
06.2011 Umzug ins Wohnzimmerbecken ist problemlos mitsamt Welshöhle erfolgt.
10.2011 Beide kommen zum fressen an die Scheibe, Bock drängelt sich immer vor.
Zur Seite der IBAMA
Hier finden Sie die Positivliste der IBAMA für den Export brasilianscher Wildfang-Fische. Alle nicht auf der Liste verzeichneten Arten sind vom Export als Wildfang ausgenommen. Nachzuchten sind generell für den Export freigegeben, jedoch faktisch aus Brasilien bis heute fast nicht zu erhalten.
Die Liste wird noch überarbeitet und geringfügig erweitert werden.